Ereignisse des Jahres 2010


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07. Januar 2010:
Nur der CSC serviert Leckerbissen
Hallenfußball Batzenhofen gewinnt Qualifikationsturnier
Der CSC Batzenhofen-Hirblingen vertritt die A-Klasse Nordwest am 17. Januar in der Meitinger Ballspielhalle. Im ersten Qualifikationsturnier der Augsburger Landkreismeisterschaft im Hallenfußball sicherten sich die Kicker um Spielertrainer Uwe Schnaubelt gestern Abend mit einem 3:1-Sieg gegen den SV Erlingen das begehrte Ticket zur Hauptrunde.
Ein absolut verdienter Erfolg, denn der CSC stellte die mit Abstand beste Mannschaft des Turniers. Für Qualität sorgten dabei nicht nur die beiden ehemaligen Bayern- beziehungsweise Landesliga-Spieler Uwe Schnaubelt und Rainer Liebs, sondern auch Joseph Seemiller, die beiden fünffachen Torschützen Stefan Scheifele und Stefan Wölfling sowie Michael Scherer. Batzenhofen glänzte zunächst beim 7:1 gegen den SV Stettenhofen, profitierte dann beim mühevollen 1:1 gegen den SV Ottmarshausen von einem Torwartfehler.
Leckerbissen im Halbfinale
Einen besonderen Leckerbissen lieferte die CSC-Truppe beim 5:1-Sieg im Halbfiale gegen den TSV Ellgau, als Walter Kakas eine Stafette aller vier Feldspieler zum Endstand abschloss. Das sah direkt nach Hallenfußball aus.
Fußball-Schmankerln werden ansonsten woanders serviert. Auch unter "fußballerischen Schwergewichten" versteht man in diesen Klassen etwas anderes. So sah man viele Stockfehler. Wenigstens wurde absolut fair gespielt, sodass die Schiedsrichter Ümmet Kocak, Georg Jung und Tobias Hoff wenig Grund zum Eingreifen hatten.
"Das ist ja nicht mehr zum Anschauen", haderte Ottmarshausens Trainer Pino Carbone mit seinen Mannen, die sich mit einem 4:0 gegen den SV Stettenhofen ins Halbfinale mühten. Dort wähnten sich die SVO-Kicker nach dem 3:0-Halbzeitstand bereits im Endspiel. Doch der SV Erlingen, der schon im Auftaktspiel gegen Ellgau einen 0:2-Rückstand egalisiert hatte, drehte innerhalb von zwei Minuten durch Treffer von Tobias Foag, Ray Frenzel, Philipp Köhle und Florian Möckl die Partie zum 4:3-Sieg. "Wir haben uns das Spiel völlig aus der Hand nehmen lassen", konnte es Carbone nicht fassen. Im Endspiel ging zunächst der SV Erlingen, der in Michael Kratzer einen sicheren Rückhalt im Tor stehen hatte, in Führung, musste sich dann allerdings der Routine des CSC Batzenhofen geschlagen geben. Für den TSV Steppach zahlte sich der Einsatz von Routinier Jürgen Rössle nicht aus. Die Sandberg-Kicker mussten ohne Erfolgserlebnis wieder nach Hause fahren.


10. Januar 2010:
In Batzenhofen von Haus zu Haus
Auch in Batzenhofen waren zwei Gruppen Sternsinger unterwegs. In einer Bubengruppe gingen von Haus zu Haus: Andreas Göppel, Leon Elschner, Michael Kugelmann, Kilian Schöffel und Andreas Kugelmann. Das Foto zeigt die Mädchengruppe mit Lisa Heckel, Michaela Völk, Carolin Vöst, Linda Ehinger und Anne Heckel.


26. Februar 2010:
Metzgerei Konrad Rößle
Das Fleischerfachgeschäft Konrad Rößle aus Batzenhofen wurde von Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Landesinnungsmeister Georg Kleeblatt für Altbayerischen Leberkäse, Honigschinken und Brätstrudel ausgezeichnet.


08. März 2010:
Der Rückbau kommt erst ein Jahr später
Bürgerversammlung Großer Andrang in der Mehrzweckhalle in Batzenhofen. Bürgermeister kündigt Bau eines Bolzplatzes an
Ein dickes Kompliment machte Bürgermeister Jürgen Schantin seinen Zuhörern in Batzenhofen ganz am Ende der Bürgerversammlung: "So eine angenehme Veranstaltung habe ich in meiner ganzen Arbeitszeit noch nicht erlebt."
Rund 100 Menschen waren in die Mehrzweckhalle in Batzenhofen gekommen, um sich über den neuesten Stand der Entwicklungen in der Stadt zu informieren. Schantin fasste sich diesmal in seinem Bericht kürzer und ging im Besonderen auf aktuelle Nachrichten aus den westlichen Stadtteilen Hirblingen und Batzenhofen ein.
· Ortsdurchfahrt Kernthema war der Rückbau der Ortsdurchfahrt von Batzenhofen, nachdem die Umfahrung im Jahr 2007 fertiggestellt wurde. Schantin musste eine traurige Nachricht überbringen, die Arbeiten verzögern sich und beginnen erst 2011. "Die Fördertöpfe sind leider für dieses Jahr ausgeschöpft, wir müssen warten", so der Bürgermeister. Sollte Gersthofen auf eigene Kappe mit dem Bau beginnen, würden die Zuschüsse gestrichen werden. Die Angst vor Hochwasser begleiteten Pläne, im Zuge des Rückbaus den Böglegraben zu öffnen. Diese Überlegungen sind vom Tisch. Grund dafür seien nicht nur die hydrologischen Gutachten, sondern auch der Bürgerwille, den es zu respektieren gelte.
· Bolzplatz Weiter ging um das Thema Sport und Spiel im Westen. Seit den 80er-Jahren wird diskutiert, einen Bolzplatz anzulegen. Nun soll der Durchbruch kommen. Laut Bürgermeister Schantin gebe es die Möglichkeit, von einer Bürgerin aus Rettenbergen rund 4200 Quadratmeter Fläche am Böglegraben zu pachten. "Wir hoffen; das Projekt bis zum Sommer umzusetzen", so Schantin. Vereine und Feuerwehr sollen eingebunden werden.
· DSL Auch die Menschen im Westen der Stadt sollen bald schneller im Internet surfen können. Fünf Firmen haben Angebote für leistungsfähigere DSL-Verbindungen abgegeben - zum Teil per Glasfaser oder Funklösungen. Diese Offerten werden jetzt von einer Fachfirma geprüft.
· Radwege Der Spatenstich erfolgte im Ende des Jahres, nun müssen die Bauarbeiten wegen des strengen Winters ruhen - der Radweg zwischen Gablingen und Batzenhofen wird vielleicht doch etwas später fertig.
Es sei zweifelhaft, ob die Eröffnung wirklich im Mai stattfinden könne, so Schantin. Gut sieht es aus für die Trasse von Batzenhofen über den Peterhof bis nach Heretsried. 70 Prozent der Kosten sind förderfähig, allerdings nur bei Baubeginn in diesem Jahr. "Das schaffen wir, auch wenn es der 24. Dezember ist", sagte der Bürgermeister.
· Bahnhof Ein Streif Hoffnung am Horizont zeigt sich in Sachen Bahnhof.
Die Bahn denke um, so der Bürgermeister. Sie wolle ihre maroden Bahnhofsgebäude, zu denen unzweifelhaft auch das Gersthofer gehöre, verkaufen oder für 25 Jahre kostenfrei an die Kommunen übergeben. "Wir rechnen mit einem Kaufangebot in den nächsten Wochen", so Schantin.

Zu viele Raser in der Rettenberger Straße
Diskussion Bürger in Batzenhofen wünschen sich auch bessere Busverbindungen
Der öffentliche Personennahverkehr und Raser in der Rettenberger Straße beschäftigten die Bürger in erster Linie bei der Versammlung in der Mehrzweckhalle des Gersthofer Stadtteils.
· Rettenberger Straße Immer wieder fahren die Autos in der Rettenberger Straße viel zu schnell, wurde moniert. Ein Bürger machte den Vorschlag, eine Verkehrsinsel zu bauen, um so die Fahrzeuge einzubremsen. Das sei so nicht zu machen, erklärte Bürgermeister Jürgen Schantin. Schließlich könnte die Straße nicht einfach verengt werden, Busse und Lastwagen hätten dann keinen Platz mehr. Nun sollen demnächst eine Verkehrszählung und eine Geschwindigkeitsmessung gemacht werden. "Die Polizei hat uns mitgeteilt, dass dort eigentlich nur Anwohner fahren", so Schantin.
· Busse Moniert wurde, dass die Busse der Linie 27 am Vormittag zu selten fahren. Zwischen 8.30 und 13 Uhr gehe gar nichts. Die Stadt könne da nichts unternehmen, so der Bürgermeister, da die Zuständigkeit beim Augsburger Verkehrsverbund (AVV) liege. "Sonst müssten wir die Fahrten bezahlen." Schantin regte an, das Modell Anruf Sammeltaxi ins Auge zu fassen. Er rief die Bürger auf, ihre Wünsche kurz schriftlich zu formieren und ins Rathaus in Gersthofen zu schicken.
· Gelber Sack Auf dem Wertstoffhof in Batzenhofen gehen die Gelben Säcke aus. Ein Bürger monierte, dass es doch nicht wahr sein könne, für eine Rolle Plastiksäcke extra ins Gersthofer Rathaus fahren zu müssen. Das sei ein Problem des "Dualen Systems", so der Bürgermeister. Nach dem 15. März sollten wieder Gelbe Säcke vorhanden sein.
Sollte Ihnen in diesem Artikel die eine oder andere grammatikalische Ungereimtheit aufgefallen sein, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll
an die Augsburger Allgemeine.


12. April 2010:
Erstkommunion und Ende der Renovierung
Kirche Kinder empfangen die erste heilige Kommunion. Abschluss in Langweid
 Der erste Sonntag nach Ostern steht als "Weißer Sonntag" im Kalender. Das ist für die Gläubigen der katholischen Kirche ein hoher Festtag, denn Mädchen und Buben empfangen die erste heilige Kommunion. Während das früher fast ausschließlich am "Weißen Sonntag" der Fall war, finden Erstkommunionfeiern inzwischen in vielen Kirchengemeinden im Laufe der nächsten Wochen statt.
 Zum Tisch des Herrn gingen gestern die Kinder in Batzenhofen, Altenmünster, Violau, aber auch in Bonstetten, Anried, Oberschöneberg und zahlreichen anderen Orten im Augsburger Land.
 Mit einer großen Feier wurde gestern der Abschluss der Kirchenrenovierung in St. Vitus in Langweid begangen. Sie dauerte drei Jahre und kostete rund eine Viertelmillion Euro.


14. April 2010:
Was der Wirt wohl dem Pfarrer erzählt
Premiere Theatergruppe aus Batzenhofen spielt "In den Himmel wollen sie alle"
 Wie ein Lauffeuer geht es durch das Dorf, Gastwirt Uli Wenzel hat am frühen Morgen den Pfarrer rufen lassen. Der ist nun schon seit Stunden bei ihm. Schnell geht die Meinung um, dass der Wirt wohl im Sterben liegt und deshalb sein Gewissen erleichtern möchte.
 Da Wenzel aber von fast jedem im Ort ganz spezielle Dinge weiß, die besser niemand anders und schon gar nicht der Pfarrer erfahren sollte, wird es manchen Bewohnern sehr mulmig zumute. Der Pfarrer (Martin Ehinger) weist auch jeden rigoros ab, der das offensichtlich sehr ausführliche Beichtgespräch stören möchte. Das versetzt das ganze Dorf, allen voran den Bürgermeister (Karl Abbt), in eine nervöse Hektik.
Die Seele mit einer "Selbstanzeige" retten
 So geht es auch der Gattin des Bürgermeisters (Claudia Ehinger) und ihrer besten Freundin (Silvia Gründler). Auch der Nachbar und Freund des Bürgermeisters (Robert Braun) und die Landärztin (Inge Sitte) kommen erheblich ins Schwitzen. Letztlich wollen sie alle ihre schwarze Seele retten, und wenn es in einer Art "Selbstanzeige" erfolgen sollte. Dem Pfarrer wird es ganz unheimlich zumute, da er sich gar nicht erklären kann, was in seiner Gemeinde vorgeht. Ein Anruf aus dem Jenseits bringt dann die totale Verwirrung ...
 Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten, wer den Ausgang der spannenden und manchmal geisterhaften Geschichte erfahren möchte, der sollte sich die Aufführung der Komödie "In den Himmel wollen sie alle" im Gemeindesaal in Batzenhofen anschauen.
Vorstellungen sind am Freitag, 16. April, 19.30 Uhr, Samstag, 17. April, 19 Uhr, sowie am Sonntag, 18. April, um 14 und um 19 Uhr im Pfarrsaal der Gemeinde St. Martin in Batzenhofen, Martinstraße. 6. Karten gibt es im Vorverkauf im Getränkemarkt Lorenz, Batzenhofen, Stephanstraße 1, und im Friseursalon Abbt in Batzenhofen; Hinter den Höfen 6.


17. April 2010:
Festlich gekleidet zur Kommunion
 Heuer waren in der Pfarrei St. Martin im Gersthofer Stadtteil Batzenhofen elf Kinder erstmals zum Tisch des Herrn geladen, wo sie die Kommunion erhielten.
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Die Datumsangaben beziehen sich, falls nicht anders vermerkt, jeweils auf das Erscheinen des betreffenden Artikels.
Die Texte sind teilweise gekürzt und mit Kommentaren versehen. Alle Angaben ohne Gewähr.



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